Personenrettung am Irrsee – Eiseinbruch
Am Ostufer des Irrsees kam es heute Nachmittag zu einem Eiseinbruch. Zwei Eisläuferinnen brachen rund 150 Meter vom Ufer entfernt durch die zu dünne Eisdecke.
Eine der Frauen konnte sich selbstständig auf das Eis retten und alarmierte die Einsatzkräfte. Die zweite Person war dazu nicht in der Lage und hielt sich im eisigen Wasser über der Oberfläche.
Die erstankommenden Einsatzkräfte versuchten, zu den verunfallten Personen vorzudringen, brachen aufgrund der instabilen Eisdecke jedoch wiederholt selbst ein. Der zeitgleich alarmierte Rettungshubschrauber Christophorus 6 setzte sich knapp über die Wasseroberfläche, sodass sich die Besatzung für die Rettung zu den beiden Frauen abseilen konnte.
Eine Person wurde am Ufer an den Rettungsdienst übergeben, die zweite Frau zur weiteren medizinischen Abklärung mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Im Einsatz:
FF Zell am Moos, Feuerwehr Oberhofen, Wasserrettung Loibichl, Wasserrettung Mondsee, Wasserrettung Wallersee,
Rotes Kreuz, Polizei sowie der Rettungshubschrauber C6
Das Betreten von Eisflächen ist lebensgefährlich – auch scheinbar tragfähiges Eis kann jederzeit einbrechen
